Zwanzig und fabelhaft: Relationshit

Zwanzig und fabelhaft: Relationshit

Willkommen im Jahr 2018 in dem jeder tut und lässt was er will. Neben Karriere und Job wollen wir mittlerweile auch in Beziehungen immer höher, schneller und weiter. Das beste vom besten. Ohne Abstriche. Und am besten noch ohne irgendwas zu investieren.

Neben unserem eigentlich Suchauftrag für den perfekten Partner oder die perfekte Partnerin geben wir uns mit Notlösungen zufrieden die im Outlet eigentlich nur als zweite Wahl bezeichnet werden würden. Notlösungen die in großen Dramen enden, weil eine Seite nach spätestens einem halben Jahr keine Lust mehr auf Friends with Benefits hat. Was der Andere sich hier eigentlich mehr wünscht, außer geliebt zu werden, weiß meistens am Ende keiner.

Die eine Hälfte unserer 20something Brüdern und Schwestern hangeln sich also durch Beziehungen die gefühlt schon seit dem Kindergarten bestehen, während die andere Hälfte durch Clubs und Tinder zieht, um den nächsten potenziellen Fuckbuddy zu finden. Ich will hier auch gar nicht alle über einen Kamm scheren, aber Fakt ist, dass es auf Hausparties mindestens eine Gruppe gibt die tindert, zwei Leute heimlich abhauen um den Koitus zu vollziehen und eine Ecke voll mit Pärchen ist.

Und jetzt soll hier noch mal einer verstehen ob man für den heißen Typ vom letzten Date jetzt hoch und weit genug gesprungen ist und ob er überhaupt in den Instagram-Feed passt. Fragen über Fragen, über die hier eigentlich niemand reden möchte, weil man Gefühle genauso behandelt wie Geschäftsgeheimnisse.

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