2017: Lesson Learned

2017: Lesson Learned

Jedes Jahr schreibe ich ja eigentlich diesen Jahresrückblick in dem ich noch mal von Momenten erzähle, die mir im vergangenen Jahr besonders wichtig waren.
Jedes Jahr finde ich es aufs Neue interessant auf diese Beiträge zurück zu blicken und eventuell auch einen persönlichen Fortschritt zu erkennen.

Ich weiß noch dass der Jahresrückblick damals mein erster Blogbeitrag war und ich zu diesem Zeitpunkt irgendwie noch ganz andere Dinge mit dem Blog vorhatte. Heute stehe ich an einem Punkt an dem ich tolle neue Ideen für den Blog habe, die aber immer noch in der Umsetzung feststecken.

Schließlich habe ich mich aber dieses Jahr dazu entschlossen keinen klassischen Jahresrückblick zu machen – ich bin selbst schon viel zu genervt von den ganzen Jahresrückblicken, mit denen ich momentan auf Instagram überhäuft werde.

Ich möchte euch dieses Jahr eher davon erzählen, was ich in 2017 lernen durfte und nun in neuen Jahr umsetzen darf:

  1. Hard work pays of. – Das Jahr fing bei mir direkt damit an, dass ich angefangen habe, für meine Abschlussprüfungen zu lernen. Meine Angst vor der Prüfung war so groß, dass ich eigentlich jedes freie Wochenende und die Zeit nach der Schule dafür genutzt habe, um zu lernen. Wenn ich heute darauf zurückblicke, war das teilweise natürlich etwas unnötig, hat mich aber innerlich besser fühlen lassen. Heute würde ich wahrscheinlich nichts anders machen, weil am Ende kamen genau die Ergebnisse heraus, die ich mir erhofft habe. Die harte Arbeit hat sich mal wieder ausgezahlt und das kann ich genauso auf meinen Blog oder auf meine Arbeit übertragen.
  2. Kein Sport ist Mord. – Ebenfalls mit meiner Prüfungsphase war mein größter sportlicher Tiefpunkt verbunden – ich  wollte die viele Zeit, die ich für Sport investiert habe lieber zum Lernen nutzen. Ziemlich schnell habe ich merken dürfen, dass kein Sport und viel sitzen eher dazu führt, dass es mir schlechter geht: Vom einen Tag auf den Anderen konnte ich meinen Kopf nicht mehr bewegen und nicht mehr gerade stehen. Geschuldet war dies meiner Fehlhaltung beim Sitzen und der fehlenden Bewegung. Helfen konnte da nur noch ein Orthopäde und anschließend Sport, Sport, Sport.
  3. Lieber ein Mal mehr man selbst sein, als zwei Mal zu wenig. – Mir ist es in 2017 tatsächlich passiert, dass ich dachte ich müsste mich in Situationen verstellen, um zu überzeugen. Eigentlich denkt man, dass man so ein Verhalten mit dem Ende der Pubertät schon abgelegt haben sollte und man mittlerweile weiß dass das komplett unnötig ist. Ich bin trotzdem damit auf die Nase gefallen und kann heute sagen, dass ich es in 2018 besser machen möchte.
  4. Die größeren Schritte sind manchmal die Richtigen. – Dieser Punkt ist natürlich mit meinem Umzug nach Stuttgart verbunden. Mit jedem Tag an dem ich dort bin und den ich mit tollen Leuten verbringe, bin ich mir sicherer, dass das der richtige Schritt war und ist.
  5. Genau das zu machen, was sich richtig anfühlt. – Eigentlich habe ich das über die Jahre hinweg gelernt und auch teilweise aus meiner Schulzeit mitgenommen. Heute möchte ich aber noch mal sagen, wie wichtig es mir einfach ist, sich nicht zu viele Gedanken darüber zu machen, was andere über einen denken könnten. Solange man sich selbst gut fühlt und eine tolle Zeit hat, ist alles andere vollkommen egal.

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Worte von einem meiner liebsten Schriftsteller gefunden, die wie ich finde sehr passend für einen Jahresabschluss sind:

„after tomorrow, a new year starts. after tomorrow, a new opportunity arises. after tomorrow, a new version of you is born. take what you’ve learned this year, and heal from it. grow from it. and understand how beautiful it is to reach this point – to stand and inhale the life you’ve been granted. let this new year be your year. let it be the second chance you’ve been waiting to take. let it be the answer you’ve been looking for. let this new year consume you. let it guide you. and let it give you the hope you need to move forward after tomorrow, it begins, and you must know how only the best is yet to come.“ – r.m. drake

Ich hoffe ihr kommt alle gut in das neue Jahr. Macht euch nicht zu schwere Vorsätze und nehmt etwas aus dem alten Jahr mit.

Ich freue mich auf viele neue Beiträge auf dem Blog und euer Feedback bei allem was kommt 🙂

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